Mittwoch, 12. Oktober 2011

6.-12. Oktober, eine Woche der Arbeitssuche!

Frisch in Perth gestrandet begab ich mich also am Freitag auf zu Aussijobs, einer Job Agentur. Ich hatte von vielen Seiten gehört, dass der Andrang dort, aufgrund der Kompetenz, sehr Hoch sein soll. Also dachte ich, bin ich clever, und erscheine dort mal ein paar Minuten vor Öffnung. Nichts da! Vor mir standen schon 25 Leute, bzw. vielmehr saßen sie direkt in einer Reihe in einem kleinen Gang vor der verschlossenen Agenturtüre – na toll. Daraufhin habe ich mich zu ihnen gesellt und ein paar Minuten später standen auch hinter mir die Leute schon in einer langen Schlange. Hui.

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Ankunft in Perth, Ende des Roadtrips

Heute starteten wir relativ spät in den letzten Abschnitt unseres gemeinsamen Roadtrips. Auf in den Nambung Nationalpark. Dort konnten wir dann die Pinnacle Dessert betrachten. Das ist eine kleine Sandwüste, mit obskuren Steinen, die wie Stalagmiten aus der Erde ragen und teilweise echt riesig sind. Über ihre Entstehung wir gestritten: Wahrscheinlichste Vermutung ist, dass es sich bei den Steinen um alte Wurzeln handelt, die im Laufe der Zeit unterirdisch versteinert umhüllt wurden und dann vom Wind „frei geweht“ wurden.

Kalbarri National Park

Im Kalbarri NP gab es eine Menge zu sehen! Er gilt als einer der schönsten, weil abwechslungsreichsten Nationalparks der Gegend und das kann ich nur bestätigen.Der erste Stopp war ein großer Canyon mit spektakulären Aussichten und einem natürlichen ?Fenster? aus Fels, durch das man eine gute Aussicht in die Schlucht hat. Sehr cool.Das ganze Spektakel war mal wieder nur über Gravel-Road erreichbar, was alleine schon teilweise echt spaßig ist (zumindest in Nathalies Ford!).

Montag, 3. Oktober 2011

Shark Bay

Gestern hatten wir beschlossen heute auszuschlafen. Von ausschlafen kann hierbei aber eigentlich keine Rede sein, denn die Sonne schmeißt einen schon früh genug aus dem Bett. Um spätestens 8 Uhr hält man es in Zelt oder Auto nicht mehr aus!Des Weiteren durchkreuzten Mitcamper unsere Pläne in dem sie auf die glorreiche Idee kamen ihren Stromhaushalt um halb 7 mit Hilfe eines Generators aufzufrischen

Shark Bay, Monkey Mia - Delfine!

Geweckt wurden wir von den ersten Trucks, die zur Mülldeponie wollten. Wir hatten etwas abseits campiert, sodass uns wohl niemand bemerkte, jedenfalls kam niemand zu unserem Zelt.Wir brachen dort aber relativ zeitig auf, denn wir wollten heute Delfine sehen. Das geht in Monkey Mia, wo regelässig halbzahme Delfine gefüttert werden. Um halb 8 standen wir also mit ungefähr 200 anderen an einem Strand im Wasser und warteten auf Delfine, die womöglich niemals kämen.

Sonntag, 2. Oktober 2011

Abschied vom Ningaloo Reef

Heute morgen war unser erster Anlaufpunkt der Yardie-Creek am Ende des Nationalparks. Das ist ein Fluss durch den Canyon, der ins Meer mündet. Eigentlich mündet er nicht direkt ins Meer, sondern endet kurz vorher in einer kleinen Sanddüne, da der Wasserstand eine Verbindung nicht ermöglicht. Hohe Wasserstände durch Naturereignisse, wie etwa Zyklone und ähnliches, ermöglichen dem Creek aber in der Wasserqualität nicht einem See zu gleichen.Wir wanderten also über Stock und Stein, von einem Pfad konnte wirklich nicht mehr die Rede sein, hatten viel Spaß und sahen zwei prächtige Vögel im Canyon fliegen (und schreien), die offenbar dort an einer Felswand in einer kleinen Höhle wohnen.

Samstag, 1. Oktober 2011

Schnorcheln am Riff und Wandern

Heute Morgen begaben wir uns früh zu ??. In unserem Caravanpark haben wir uns noch für den ganzen Tag Schnorchelausrüstung geliehen, waren im Informationscenter um uns Infos zu Ebbe, Flut, den Schnorchelspots und gefährlichen Strömungen zu holen.Also setzten wir Taucherbrille und Schnorchel auf, zogen die Flossen an und gingen ins Wasser. Das türkise Wasser der ?Turquoise Bay? (Türkise Bucht) war sehr einladend und wir hatten so früh auch den ganzen Strand für uns! Also schwammen wir einfach mal drauf los.